Ein internationales Forschungsteam hat einen innovativen Ansatz entwickelt, um insulinproduzierende Betazellen vor den Schäden zu schützen, die durch Diabetes verursacht werden. Die Wissenschaftler und Wissenschftlerinnen nutzten spezielle Moleküle, sogenannte molekulare Klebstoffe, um eine wichtige Protein-Interaktion zu stabilisieren, die den Zelltod verhindert. Diese Erkenntnisse könnten den Weg für neue Therapien zur Behandlung von Diabetes ebnen.
Weltweit leiden mehr als 500 Millionen Menschen an Diabetes, einer Krankheit, die oft mit dem fortschreitenden Verlust der Betazellen in der Bauchspeicheldrüse einhergeht. Insbesondere bei Typ-2-Diabetes führt eine dauerhaft hohe Konzentration von Zucker und Fetten im Blut, die sogenannte Glukolipotoxizität, zur Schädigung und letztendlich zur Zerstörung der Betazellen. Da diese Zellen für die Produktion von Insulin verantwortlich sind, das den Blutzuckerspiegel reguliert, führt ihr Verlust zu einem Insulinmangel.
Das Team, bestehend aus Forschenden der Universität Duisburg-Essen, der Icahn School of Medicine am Mount Sinai (USA) und der Technischen Universität Eindhoven (Niederlande), hat herausgefunden, dass dieser Prozess gezielt gestoppt
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