Forschende haben einen neuen Ansatz entwickelt, um die insulinproduzierenden Betazellen vor diabetesbedingten Schäden zu bewahren. Spezielle Moleküle, sogenannte molekulare Klebstoffe, stabilisieren eine wichtige Protein-Protein-Interaktion, die den Zelltod verhindert.
Mehr als 500 Millionen Menschen weltweit leiden an Diabetes. Die Erkrankung geht oft mit dem fortschreitenden Versagen der Betazellen in der Bauchspeicheldrüse einher. / © Getty Images/ mi-viri
Hohe Blutzucker- und Fettsäurespiegel wirken sich bei Diabetes mellitus bekanntermaßen ungünstig aus. Die Begriffe Gluco- und Lipotoxizität werden in diesem Zusammenhang häufig verwendet. Auch die Kombination aus beidem hat einen Namen: Glucolipotoxizität. Besonders bei Diabetes Typ 2 führt eine anhaltend hohe Belastung durch Zucker und Fette im Blut dazu, dass die insulinproduzierenden Betazellen der Bauchspeicheldrüse geschädigt und schließlich zerstört werden.
Ein internationales Forschungsteam berichtet im Fachjournal »Nature Communications« nun von einer Idee, wie
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