Laut Schätzungen könnte jeder dritte Erwachsene mit Typ-2-Diabetes unwissentlich von einer Herz-Kreislauf-Erkrankung betroffen sein1 – in Deutschland immerhin fast drei Millionen Menschen. Sind Sie vielleicht einer davon?
Herz-Kreislauf-Probleme sind die häufigsten Folgeerkrankungen bei Diabetes Typ 2. Fast 80 Prozent der Betroffenen sterben an Herz- und Gefäßerkrankungen, Herzinfarkte sind hierbei die häufigste Todesursache.2 Besonders problematisch: Viele Menschen mit Diabetes kennen den Zusammenhang „Diabetes geht aufs Herz“ nicht und wissen oft auch nicht, dass sie bereits an einer Herzerkrankung leiden.
Was können Betroffene also tun? Wir haben einen Diabetologen und einen Herz-Spezialisten befragt, was sie Patienten im Praxisalltag raten.
Kardiologe: „Durchchecken lassen, Zuckerwerte beobachten“
Herzexperte David M. Leistner
Foto: herz-frankfurt.de<!–>
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Neben genetischen Vorbelastungen kann auch Diabetes Typ 2 durch die Lebensweise beeinflusst werden. Professor David M. Leistner, Direktor der Klinik für Kardiologie und Angiologie an der Universitätsklinik Frankfurt: „Diabetes ist neben dem Rauchen, Bewegungsmangel, Bluthochdruck etc. einer der ganz großen Risikofaktoren fürs Herz. Hohe Zuckerwerte fördern Entzündungsreaktionen
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